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05/10/2020
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AEK holte deutlichen Sieg gegen Casademont Zaragoza

ATHENS (Griechenland) - AEK stürmt nach einem 99:75 gegen Casademont Zaragoza in ihr zweites Finale der Basketball Champions League.

Trainer Ilias Papatheodorou musste in diesem Spiel nicht ein mal laut werden und konnte die Aussicht aus der ersten Reihe genießen, denn sein Team spielte an einem denkwürdigen Freitagabend von Anfang bis Ende perfekt. 

Wendepunkt: Zaragoza lag nach wenigen Minuten schon 12:0 zurück! AEK war mehr als aggressiv in der Abwehr. Vlado Jankovic leistete sich zwei Fouls in nur 19 Sekunden, doch der 19-jährige Nikos Rogkavopoulos kam direkt rein und passte perfekt zu Nikos Gkikas, Keith Langford, Linos Chrysikopoulos und Yanick Moreira. Zaragoza konnte sich von diesem Rückstand nie erholen.

Statistiken lügen nicht: AEK schoss 38 von 66 aus dem Feld – 57,6 Prozent. Zaragoza hätte es schwer gehabt, Athen zu schlagen, selbst wenn sie besser als 37,5 Prozent getroffen hätten.

Helden des Spiels: Wahrscheinlich das Front Office von AEK, das dieses Monster eines Teams zusammengestellt hat. Tyrese Rice hatte 18 Punkte und 5 Vorlagen in 17 Minuten von der Bank, Matt Lojeski erzielte alle 11 seiner Punkte in nur sechs Minuten der ersten Halbzeit, der MVP der Saison Keith Langford hatte 18 Punkte und der junge Rogkavopoulos selbst 10 Punkte. Die beiden Guards Nikos Zisis und Gkikas verteilten zusammen 14 Vorlagen, mehr als das gesamte Team von Zaragoza (13).

Fazit: AEK und Burgos waren im Viertelfinale und im Halbfinale hervorragend. Casademont Zaragoza trifft am Sonntag im Kampf um den dritten Platz auf JDA Dijon.

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