08 Oktober, 2019
03 Mai, 2020
12/03/2020
Game Report
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Turk Telekom und Hapoel schaffen den Sweep, Nizhny forciert Spiel 3

MIES (Switzerlund) - Turk Telekom und Hapoel Bank Yahav Jerusalem haben nach Siegen gegen Besiktas und Peristeri in Spiel 2 vorzeitig das Viertelfinale der Basketball Champions League erreicht.

Nizhny holte aus ihrem Heimvorteil währenddessen das Maximum heraus und glichen sie Serie gegen Dijon aus für ein alles entscheidendes drittes Spiel in Frankreich.  

Besiktas Sompo Sigorta 66:84 Turk Telekom (Turk Telekom gewinnt die Serie 2-0)


Nick Johnson explodiert für ein Saison-high 27 Punkte, Turk Telekom geht kurz vor der Halbzeit auf einen 17:4-Lauf und siegt am Ende ungefährdet 84:66 bei Besiktas.

Turk Telekom, das das Viertelfinale gleich in der ersten BCL-Saison erreicht, lag früh im zweiten Viertel mit 6 Punkten hinten. Vor allem Besiktas' Center Oguz Savas spielte stark auf mit 15 Punkten in den ersten 15 Minuten der Partien.

Doch auch Savas konnte Johnson an diesem Abend nicht übertrumpfen. Der Guard von Turk Telekom legte 18 Punkte  bei 7 von 11 aus dem Feld, sowie 3 Rebounds und 3 Assists in der ersten Halbzeit auf und dirigierte damit noch vor der Halbzeit der Führungswechsel. 

Nachdem Besiktas 33:29 4:42 Min. vor der Pause führte, traf T.J. Campbell einen Dreier, der den Lauf der Gäste lostrat.  

Ankara führte zur Halbzeit 46:37 und machte anschließend da weiter, wo sie pausiert hatten. Moustapha Falls Hookshot 4:45 Min. vor dem Ende des dritten Viertels weitete die Führung auf 59:39 aus und nahm Besiktas damit jegliche Chance auf den Sieg. 

Johnson verteilte 8 Assists und holte 6 Rebounds zu seinen 27 Punkten. Campbell beendete die Partie mit 16 Punkten und 6 Assists für Turk Telekom, das ohne Kyle Wiltjer und Muhammed Baygül spielte. Für Besiktas machte Savas 23 Punkte, 8 Rebounds und 5 Assists.

Peristeri winmasters 73:79 Hapoel Bank Yahav Jerusalem (Hapoel gewinnt die Serie 2-0)


Hapoel Jerusalem verspielte eine 20-Punkte-Führung im zweiten Viertel, hält ein kämpferisches Peristeri aber bis zum Schluss auf Distanz und siegt 79:73 in Athen für den Einzug ins Viertelfinale.

Die Partie wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Der Gast erwischte den besseren Start. James Feldeine lief heiß und traf 4 von 5 Dreiern schon vor der Pause für 19 Punkte. 

Einer dieser Dreier 55 Sekunden vor der Halbzeit brachte die höchste Führung, ein 44:24. Doch Peristeri kam mit Kampfeswillen aus der Pause heraus. 

Der Gastgeber nutzte einen 19:4-Lauf, um die Lücke zu schließen und kam auf 50:47 heran. Anschließend tauschten die Teams Körbe aus ehe Bar Timor per Korbleger und TaShawn Thomas per Dreier nach Ballverlust von Peristeri auf 66:57 erhöhten. 

Peristeri kam nochmal auf fünf Punkte heran, doch dann machte J’Covan Brown mit drei Freiwürfen in den folgenden Angriffen den Sack zu und brachte das 79:71. 

Brown beendete die Partie mit 25 Punkten, 4 Assists und 3 Rebounds. Feldeine hatte 24 Punkte, 3 Assists und 3 Boards. Yanick Moreira erzielte ein Double-Double mit 14 Punkten und 11 Rebounds für Peristeri, das nur 4 von 26 aus der Distanz traf.

Nizhny Novgorod 88:79 JDA Dijon (Serie steht 1-1)


Nizhny geht spät auf einen Lauf, schüttelt Dijon ab und siegt 88:79 im Heimspiel. Der Sieger der Serie wird nun in Spiel 3 in Frankreich ausgespielt. 

Der russische Klub war zum siegen verdammt, was gleich zu Beginn der Partie zu merken war. 

Der Gastgeber konnte trotz Führung aber nie entscheidend davonziehen und Dijon blieb fortwährend auf Schlagdistanz. Anfang des vierten Viertels kam Terell Parks beim Stand von 65:63 zurück ins Spiel. 

Der Forward punktete am offensiven Brett in zwei Angriffen in Folge und übertrug diese Energie auf sein Team. Evgenii Baburin traf seinen sechsten Dreier des Abends zu, 78:65 bei noch vier Minuten zu spielen. Dijon versuchte kein Comeback und verkürzte praktisch im letzten Angriff auf unter zehn Punkte.  

Nizhnys Dominanz am Brett war ausschlaggebend für den Sieg (36:20). Zudem gewann der Gastgeber das Duell bei den Second-Chance-Points mit 15:4.  

Baburin beendete die Partie mit 22 Punkten und 3 Assists. Parks hatte ein Double-Double mit 14 Punkten und 10 Rebounds. Richard Solomon erzielte 18 Punkte für Dijon.